Frei, wild und wunderschön – Mein Traum von der absoluten inneren Freiheit

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Ich habe einen Traum.

Ich träume davon, eines Tages in absoluter innerer Freiheit zu leben. Mich nicht mehr darum zu sorgen, was andere Menschen über mich denken oder sagen. Ich will meinen Weg gehen, radikal, kompromisslos – und doch nicht rücksichtslos.

Aber frei, wild und wunderschön.

Frei von Sorgen über meine Außenwirkung, frei von der Angst vor Verurteilung und Ablehnung, frei von Selbstverleugnung und Selbstbegrenzung.

Ich will wild sein wie eine Löwin in meiner Wut, wild wie ein Affe in meiner Verrücktheit und wild wie ein Reh in meiner Zartheit und Verletzlichkeit.

Und wunderschön. Nicht, weil ich etwas Besonderes bin oder schaffe oder darstelle. Sondern einfach nur, weil ich bin wie ich bin. Und weil ich mich genau so zeige.

Frei, wild und wunderschön.

Denn im Grunde sind wir das alle. Wir sind so zur Welt gekommen, als freie Wesen, die sich von ihrem Herzen leiten lassen und die tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Und wunderschön. Denn welches Baby ist schon nicht wunderschön?

Wir großen Kinder sind es immer noch, nur dass wir es meist nicht mehr sehen können. Wir alle sind wundervolle, wunderschöne Wesen. Doch leider sind wir oft nicht mehr im Stande, uns so zu zeigen, wie wir sind. Wir verbiegen und verstellen uns bis zur Unkenntlichkeit, nur um irgendeinem Ideal zu entsprechen und uns den Erwartungen der anderen anzupassen. Bloß nicht auffallen, und erst recht nicht unangenehm.

Damit möchte ich ein für alle mal Schluss machen.

Es geht mir hier nicht um Rebellion. Es geht mir darum, vollständig und bedingungslos ich selbst zu sein. Kompromisslos ich. Das ist deshlab keine Rebellion, weil ich nicht gegen etwas handle, sondern für mich. Für meine Bedürfnisse und meine Wahrheit. Für mein Sein.

Es gibt Menschen, die leben diesen Traum bereits zu weiten Teilen. Und jedes Mal, wenn ich einen von ihnen entdecke, sehe ich sein Strahlen. Es ist, als ob sie leuchten würden, von innen heraus. Sie tragen ihr Innerstes nach außen und zeigen sich in ihrer Schönheit und Pracht, vorbehaltlos, kompromisslos, schonungslos.

Mir zeigen diese Menschen den Weg. Sie sind meine Leuchten im Dunkeln. Ich will nicht wie sie sein, das kann ich auch gar nicht. Ich will meine eigene Version dieses Leuchtens leben. Ich will mich leben, in meiner ganzen Pracht und Schönheit.

Und andere anstecken, es mir nachzutun.

Damit diese Welt ein Ort voll Licht wird und man das Strahlen der Menschen an jeder Straßenecke bestaunen kann. Ich freue mich darauf. Und es wird unglaublich hell sein.

 

Mehr dazu findest du hier Die Angst vor der Ablehnung – Wie du mutig und gelassen deinen Weg gehst  und hier Das Pferd mit dem Schlagzeug – Von einem Mensch, dem egal ist, was die anderen über ihn denken

Foto: Joao Silas

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9 Kommentare

  1. Liebe Claudia! Alleine DAS zu schreiben, zeugt von so viel Mut und dem Wissen um die Größe der inneren Wahrheit! Ich danke dir für diesen Blogpost. Dieses Thema betrifft gerade so viele Menschen! Ich selbst stelle fest: Je mehr ich mich zeige, desto mehr zeigen sich mir auch die anderen. Die von meinem Stamm. Weil sie mich jetzt erkennen. Dies zu erleben, ist so groß, und so schön! Und mit Worten nicht zu beschreiben…! Alles Liebe – Melanie

    • Liebe Melanie,
      ich verneige mich in Demut und danke dir von Herzen für diesen Kommentar.
      Deine Beobachtung teile auch ich, je mehr wir uns zeigen, umso besser können wir von denen erkannt werden, die wie du sagst „von unserem Stamm“ sind. Und ja, diese Erfahrung ist einfach nur wunder-wunderschön!
      Alles Liebe, deine Claudia

  2. Hihi
    Wie kriege ich mit, wenn du was neues geschrieben hast?

    • Hallo Michl aka Vroni 🙂
      Wie schön, dass du hier gelandet bist! Neue Blogbeiträge poste ich immer bei facebook. Dort gibt es auch eine eigene Seite von Mutgeflüster. Bald wird es aber auch einen Newsletter geben, für den man sich auf Mutgeflüster eintragen kann. Ich sage dir Bescheid, wenn es soweit ist!

  3. Liebe Claudia,

    du leuchtest schon! Titel deines nächsten Blogeintrags: Suche Sonnenbrille! Wie ich Selbst- und Fremdwahrnehmung meines Ichs kongruent werden ließ

    Alles Liebe von jemand, die dich kennt

    • Hahaha, vielen Dank! Ich werde über den Vorschlag nachdenken. 😉
      Und wenn du magst, dann lüfte doch deine Identität, dann weiß ich auch, wer mich da so gut zu kennen scheint.
      Alles Libe zurück an (noch) unbekannt

  4. Liebe Claudia, wunderschön geschrieben. Ich sehe die Löwin in Dir, ich spüre den Freiheitsdrang förmlich über die Worte.
    Danke dafür, dass du dein Innerstes mit uns teilst.

  5. Liebe Claudia,

    danke für diesen wundervollen Beitrag, er hat mich sehr berührt!
    Ich bin gerade durch den berühmten nicht existenten Zufall auf deinen Blog gestoßen und habe mich direkt seelenverwandt gefühlt. Du schreibst wunderschön und aufrichtig, ich mag das sehr!

    Ich wünsche dir ganz ganz viel Erfolg dabei, dein Licht in die Welt zu bringen!
    Alles Liebe dir,
    Marie

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